Die Johannes-Wagner-Schule Nürtingen ist ein Staatl. Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache in der Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg.
Ihr Auftrag ist es, Angebote im Beratungs- und Bildungsbereich für hörbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche vorzuhalten.
Die Schule hat für die hörbeeinträchtigten Kinder und Jugendlichen einen großen Einzugsbereich.
Sie ist zuständig für die Landkreise Esslingen, Tübingen, Reutlingen, einem Bereich im Landkreis Böblingen, sowie einem großen Bereich des Landkreises Göppingen.
Diese Bereiche werden von der Johannes-Wagner-Schule sowohl in der Frühberatung / Frühförderung, im sonderpädagogischen Dienst als auch vom schulischen Angebot versorgt.
Vom 21.07.2025 bis 23.07.2025 beteiligte sich ein Referent der Außenstelle Esslingen des WEISSEN RINGS an Projekttagen der Johannes-Wagner-Schule für ihre Schüler.
Eine Gruppe meldete sich für die angebotenen Themen "Cybermobbing" und "Zivilcourage".
Zu diesen Themen werden ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des Opferhilfevereins in Seminaren ausgebildet und stehen dann als Experten für Präventionsmaßnahmen zur Verfügung und beraten auch Menschen, die Opfer von Cybermobbing wurden.
Die Schüler lernten an den Projekttagen, was Cybermobbing ist und wie sich Cybermobbing von Mobbing in der "analogen Welt" unterscheidet. Unserem Referenten war es auch wichtig zu verdeutlichen, was Mobbing/Cybermobbing mit den Opfern macht und wie man sich wehren kann, wenn man davon betroffen ist.
Das Thema "Zivilcourage" war genauso spannend wie Cybermobbing. Die interessierten Schüler erfuhren, wie man Hilfe leisten kann, wenn man bemerkt, dass ein Mensch gerade Opfer einer Straftat wird. Für hör- und sprachbeeinträchtigte Menschen ist das manchmal gar nicht einfach. Man muss sich nur einmal überlegen, wie ein Mensch mit einer Sprachbehinderung einen Notruf an die Polizei absetzen kann. Unser Referent hatte mit der "Notruf-App "nora" auch zu dieser Frage die passende Antwort.
Zivilcourage bedeutet, Mut zu haben, anderen in deren gefährlichen Situationen zu helfen. Aber wer bereit ist zu helfen, der sollte auch wissen, wie man das machen kann, ohne sich selber in Gefahr zu bringen! Das haben die Teilnehmer an den Projekttagen gelernt.